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Dr. Jörg Fichtner
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Kooperation

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Dr. Jörg Fichtner

Diplom-Psychologe und Soziologe. Seine Forschungsschwerpunkte sind Männer und Genderforschung, Soziale Ungleichheit, Kinder bei Elterntrennung und in Hochkonfliktfamilien.
Dr. Jörg Fichtner war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Medizinische Soziologie der Universität Freiburg, am Psychologischen Institut der Universität Freiburg, an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und wissenschaftlicher Projektleiter beim Sozialwissenschaftlichen Frauenforschungsinstitut - SOFFI K. -, Freiburg. Er hatte Lehraufträge an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg und gab dort u.a. Seminare zur kritischen Männerforschung. Er arbeitete darüber hinaus als Therapeut an der Georg-Groddeck-Klinik, Freiburg und als Familienberater und Evaluator im Projekt "Interventionen im Scheidungsgeschehen" beim Staatsinstitut für Frühpädagogik in München. Seit 2002 ist er freiberuflicher Gutachter, Gendertrainer, Dozent, Referent und Therapeut und kooperiert u.a. mit der GSF e.V., Frankfurt, und dem Deutschen Jugendinstitut, München. Derzeit arbeitet er am Projekt „Hoch strittige Elternschaft – aktuelle Forschungslage und Praxissituation“ des Deutschen Jugendinstituts (DJI), München, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Abgeschlossene Projekte:

Wohnungsnotfälle und Wohnungslose: Zielgruppen- und Bedarfsforschung für eine integrative Wohnungs- und Sozialpolitik durch die Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Frauenforschung e. V. (GSF e. V.) innerhalb des Forschungsverbundes "Wohnungslosigkeit und Hilfen in Wohnungsnotfällen"; gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Entwicklung von Interventionsansätzen im Scheidungsgeschehen - Beaufsichtigter und begleiteter Umgang gemäß § 1684 Abs. 4 BGB durch das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP), München, in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK); gefördert durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

Expertise: Familienplanung von Männern des Sozialwissenschaftlichen Frauenforschungsinstituts an der Kontaktstelle praxisorientierte Forschung an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg (SOFFI K.), gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln.

Partnerschaftlich Handeln am Arbeitsplatz. Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts „ Integration der Familienplanung in die betriebliche Fort- und Ausbildung” des Sozialwissenschaftlichen Frauenforschungsinstituts an der Kontaktstelle praxisorientierte Forschung an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg (SOFFI K.) in Zusammenarbeit mit de Pro Familia, Freiburg, gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln

Medienpädagogische Handlungskonzepte zur Förderung der Medienkompetenz von ArbeitnehmerInnen in zugangsoffenen Hörfunkprojekten der Pädagogischen Hochschule Freiburg, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg, die Landesmedienanstalten der Länder Hessen, Mecklenburg - Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Hans-Böckler-Stiftung

Die Genderperspektive in der Sexualerziehung unter Berücksichtigung von Jugendlichen in Beruflicher Ausbildung der Abteilung für Medizinische Soziologie der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit de Pro Familia, Freiburg, gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln

Das Werbeangebot in der Bundesrepublik Deutschland und seine Verarbeitung durch Kinder der Abteilung für Entwicklungspsychologie der Universität Freiburg, gefördert durch die Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen (LfR)

HIV-Prävention und Kontrazeption als sinnhaftes Handeln von Männern der Abteilung für Medizinische Soziologie der Universität Freiburg, gefördert durch das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) im Forschungsbereich „Sozialwissenschaftliche AIDS-Forschung“


Ausgewählte Veröffentlichungen:

Fichtner, J. (i. Dr.). Unter falscher Flagge: Die ganz neue Väterlichkeit durch Mutterdenunziation. In: A. Geier und U. Kocher (Hrsg.), Wi(e)der die Frau: Geschichte und Aktualität der Misogynie. Köln.

Fichtner, J. und Knecht, M. (2006). Brauchen wir spezifischere Männerhilfen? Wohnungslos, 2, 48, 60-68.

Fichtner, J. (2005). Mittellose Väter gleich vaterlose Kinder? Zur Frage der Kontakte zwischen wohnungslosen Männern und ihren getrennt lebenden Kindern. Das Jugendamt, 9, 386-392.

Fichtner, J. (2005). Kein Haus gebaut, kein Baum gepflanzt – und doch ein Kind gezeugt: Wohnungslose Männer als Väter. Wohnungslos, 3. 118-123.

Fichtner, J. (2004). Sex und der Citoyen: Die private Seite geschlechtlicher Arbeitsteilung. In: Das Parlament, 46, S.10. (Download PDF - 0.1 MB)

Fichtner, J. (2004). Männliche Wohnungslosigkeit sehen. Theorie und Erforschung einer scheinbaren Selbstverständlichkeit. Wohnungslos, 2, 50-55.

Fichtner, J. (2002). Väterlichkeit und Vaterrecht: Zur Funktion des „Elterlichen-Entfremdungs-Syndroms“ (PAS) für neue Väterlichkeit. Beitrag für die II. Tagung des Arbeitskreis für interdisziplinäre Männerforschung AIM Gender. (Link)

Fichtner, J. (2002). Male partnership styles and contraception: Approaches to a theoretical model of contraceptive practice. In: BZgA (Ed.), Research and Practice of Sex Education and Family Planning: Scientific Foundations Part 3 – Family Planning. Köln: BZgA, 53-79.

Helfferich, C. & Fichtner, J. (2002). Männer und Familienplanung. Expertise im Auftrag der BZgA.

Fichtner, J. (2002). Gender-specific sex education for young people in vocational training: A model project for an unusual target group. In: BZgA (Ed.), Research and Practice of Sex Education and Family Planning: Scientific Foundations Part 2 – Young People. Köln: BZgA, 152-172.

Fichtner, J. (2002). Genderkompetenz als Entwicklungsaufgabe: Input und Outcome eines Kooperationsprojektes zwischen Industrie und Pädagogik. In: BZgA (Hrsg.), Dokumentation der Fachtagung „Partnerschaftlich Handeln: pro business – pro family“ im November 2001 in Mannheim. Köln: BZgA, 25-39.

Fichtner, J. (2001). Wessen Job sind Genderfragen? Sexualpädagogische Arbeit in der betrieblichen Ausbildung. Soziale Arbeit, 5, 183-189.

Fichtner, J. und Weber, S. (2001). Emanzipation durch Rundfunkproduktion? Zur Rolle von Frauen in Radioprojekten In: J. Fichtner, T. Günnel & S. Weber (Hrsg.), Handlungsorientierte Medienpädagogik im Bürgerradio: Forschungsergebnisse eines Radioprojektes mit ArbeitnehmerInnen und dessen Implikationen für die medienpädagogische Diskussion. München: KoPäd, 193-212.

Fichtner, J. (2001). Partnerschaftlich Handeln. Ein Modellprojekt der BZgA aus Sicht der wissenschaftlichen Begleitforschung. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Fichtner, J. (2001). „Partnerschaftsstile“ und die Herstellung von Männlichkeit durch Verhütung. Internetbeitrag für die Tagung des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männerforschung AIM Gender. (Link)

Fichtner, J. (2001). Aspekte männlicher Sexualität: Zur Soziologie und Psychologie von Empfängnisverhütung und sexuellen Problemen. In: E. Brähler & J. Kupfer (Hrsg.), Mann und Medizin. Jahrbuch der Medizinischen Psychologie, Bd. 19. Göttingen: Hogrefe, 109-127.

Fichtner, J. (2000).Von den offenen Türen am Ende langer Flure: Familienplanung und Geschlechterverhältnis als Themen der Berufsausbildung. Forum Sexualaufklärung und Familienplanung, 3, 29-34.

Fichtner, J. (2000). Kontrazeptor II: Die Rückkehr des Märchenprinzen? Über Männer und Verhütung. Dr. med. Mabuse, 125, 54-58. (Download PDF - 0.22 MB)

Fichtner, J. (1999). Über Männer und Verhütung: Der Sinn kontrazeptiver Praxis für Partnerschaftsstile und Geschlechterverhältnis. Münster: Waxmann.

Fichtner, J. (1999). Männliche Partnerschaftsstile und Verhütung: Ansatzpunkte für ein theoretisches Modell kontrazeptiver Praxis. In: BZgA (Hrsg.), Forschung und Praxis der Sexualaufklärung: Wissenschaftliche Grundlagen, Teil 3: Familienplanung. Köln: BZgA, 65-93.

Fichtner, J. (1999). Geschlechtsspezifische Sexualpädagogik bei Jugendlichen in Berufsausbildung. In: BZgA (Hrsg.), Forschung und Praxis der Sexualaufklärung: Wissenschaftliche Grundlagen, Teil 2 - Jugendliche. Köln: BZgA, 177-199.

Fichtner, J. (1997). Geschlechtsspezifische Sexualpädagogik in Betrieb und Berufsausbildung. Forum Sexualaufklärung und Familienplanung, 4, 3-7.

Fichtner, J. (1997). Geschlechtsspezifische Sexualpädagogik für Jugendliche in Berufsausbildung. Das Gesundheitswesen: Sozialmedizin in Theorie und Praxis, 59, 62-63.

Fichtner, J. (1997). Beziehungsmuster als Moderatoren sexualpräventiven Handelns von Männern. Das Gesundheitswesen: Sozialmedizin in Theorie und Praxis, 59, 84.

Fichtner, J. (1997). Männer und Verhütung: Kein Thema?! Zur Bedeutung und zu Ost-West-Besonderheiten männlicher Kontrazeption im Zusammenhang mit Frauengesundheit. In: J. Begenau & C. Helfferich (Hrsg.), Frauen in Ost und West. Zwei Kulturen, zwei Gesellschaften, zwei Gesundheiten? Freiburg: Jos Fritz Verlag, 60-79.